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Bitte beachten Sie, dass Behandlungserfolge in der Homöopathie auf einer möglichst individuellen Prüfung der Symptome und der Rahmenbedingungen beruhen. Die in dieser Rubrik vorgestellten Fälle dienen daher nur als Beispiele für den Einsatz homöopathischer Mittel, im Einzelfall kann aber auch bei vergleichbaren Symptomen ein anderes Mittel als das hier vorgestellte angebracht sein.Bitte wenden Sie sich im Zweifelsfall immer an einen erfahrenen homöopathischen Arzt oder Heilpraktiker.

Ein Fall von Schwäche, Blutarmut und hartnäckiger Schlaflosigkeit
Wie James Tylor Kent zur Homöopathie kam

Teil 2 von 2

Als er ihn einige winzige Kügelchen hinein schütten sah und empfahl, alle 2 Stunden einen kleinen Löffel von der Lösung einzugeben, bis zum Moment - das wagte er zu sagen! - "wo sie in Schlaf falle"- sie hatte, wie man so saht, mehrere Wochen nun kein Auge mehr zugetan -, da hatte er den Eindruck, dass jener ein Angeber oder gar ein Schwindler sein müsse und verabschiedete ihn sehr trocken. 

Um einen seiner Kurse vorzubereiten, begab er sich dann in das angrenzende Zimmer. Nach 2 Stunden ging er wieder hinüber, um, ohne jede Überzeugung, ein Löffelchen einzugeben. Nach der zweiten Gabe aber vergaß er sich ganz in seiner Arbeit, so dass er nach 2 weiteren Stunden nicht zur Verabreichung des Löffelchens hinüberging. Erst nach 4 Stunden fiel es ihm plötzlich wieder ein, und er ging schnell hinüber. 

Zu seiner größten Überraschung schlief seine Frau wahrhaftig tief und gut. Das war nun schon trotz aller möglicher, gewissenhaft genommener Drogen lange nicht mehr der Fall gewesen. Der alte Arzt kam täglich wieder, und nach und nach ging es Kents Gattin unzweifelhaft besser, und nach einigen Wochen war sie ganz wiederhergestellt. Was kein Professor, keiner von den weitbekannten Ärzten zustande gebracht hatte, das hatte dieser einfache homöopathische Praktiker erreicht. Er hatte die Gesundheit seiner Gattin auf sanfte und doch prompte Art dauerhaft wiederhergestellt. 

Dies beeindruckte Kent tief. Sein aufrechter, grundehrlicher Charakter zwang ihn, sich bei Dr. Phelan bei einer nächstfolgenden Visite zu entschuldigen. Er gestand ihm, wie skeptisch und ohne jegliches Zutrauen er nach der ersten Visiste gewesen war und wie sich seine Einstellung durch die glänzende Heilung seiner durch die anderen Kollegen aufgegebenen Gattin geändert habe. Ein solches Resultat, wie er es nun Tag für Tag hatte deutlicher werden sehen, konnte kein Zufall sein. Wäre die Homöopathie etwa doch eine wertvolle Heilmethode? 

Diese Heilung beeindruckte ihn so sehr, daß er von Stund an beschloß, diese Therapie von Grund auf zu studieren. Für viele klassiche Homöopathen, ist er der nach Hahnemann bedeutendste Homöopath überhaupt geworden. 

Quelle: "Zur Theorie der Homöopathie" von James Tyler Kent, erschienen im Haug Verlag. 



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