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Ignatia Weihnachtsgeschichte
Kann in schwerer Zeit die letzte Rettung sein

"Es war letztes Jahr, zwei Tage vor Weihnachten, als es passierte. Die erste Zeit danach war schrecklich. Ich war ein heulendes Elend. Eigentlich wollte ich an Weihnachten alleine bleiben. In meinem Zustand wäre ich eine Zumutung für die anderen, dachte ich. Aber meine Eltern wollten mich in dieser Verfassung nicht alleine lassen.

So saß ich um den festlich geschmückten Weihnachtsbaum meiner Eltern von zwei schlaflosen Nächten völlig erschöpft und von unzähligen Heulkrämpfen zermartert. Trotz der liebevollen Umsorgung meiner Eltern verschwamm der mit vielen Lichtern verziehrte Tannenbaum immer wieder in der Flüssigkeit meiner Augen.

Ich verstand den Sinn meiner Anwesenheit nicht. Ich fügte dem Weihnachtsgeschenkpapiermüllberg doch nur noch einen mindestens gleich großen Hügel benutzter Tempos hinzu. Muttis feine Plätzchen konnten den Kloß in meinem Hals nicht überwinden.

Die tröstenden Worte meiner Eltern erreichten mein Ohr nicht. Sie hörten mich immer wieder die gleichen Sätze seufzen. Wenn ich kurze Zeit verstummte, dann nur weil ich meinte, mein Herz hätte jetzt gerade aufgehört zu schlagen, und ich ganz still sein musste, um dies zu überprüfen.

Dieses in meinen Augen verschwommene Weihnachten, hatte erst ein Ende als Tante Adelheid kam. Tante Adelheid betrat die Wohnung und als sie mich erblickte blieb ihr der Mund halb offen stehen.



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